Das Echo der Bäume : Roman

Novic, Sara, 2018
Öffentliche Bibliothek St. Wolfgang
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Medienart Buch
ISBN 978-3-442-75634-6
Verfasser Novic, Sara Wikipedia
Beteiligte Personen Schwaab, Judith [Übers.] Wikipedia
Systematik DR - Romane, Erzählungen, Novellen
Verlag btb
Ort München
Jahr 2018
Umfang 317 Seiten
Altersbeschränkung keine
Auflage 1. Auflage
Sprache deutsch
Verfasserangabe Sara Novic. Judith Schwaab
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Hertwiga Kröss;
Ana kehrt nach zehn Jahren nach Kroatien zurück, das sie 1992 als Kriegswaise verlassen hat. (DR)
Ana erlebt in Zagreb im Kreise ihrer Familie eine glückliche Kindheit, lediglich die schleichende Krankheit ihrer sechs Monate alten Schwester Rahela bereitet den Eltern Sorgen. Aber dann bricht 1991 der kroatische Unabhängigkeitskrieg gegen die Serben aus und ihre Welt steht kopf. Als die Kampfhandlungen Zagreb erreichen, beherrschen Bombardierungen, Heckenschützen, Rationierungen von Lebensmitteln und Benzin den Alltag. Auch die gesundheitliche Versorgung ist eingeschränkt, sodass sich die Eltern entschließen, mit Ana und dem Baby nach Sarajevo zu fahren, weil sie dort Hilfe erhalten können: Rahela könnte für einige Zeit nach Amerika zu einer Gastfamilie und wäre dort ärztlich gut versorgt. Auf dem Rückweg nach Zagreb gerät die Familie in einen Hinterhalt und die Eltern werden zusammen mit einer Gruppe anderer Kroaten im Wald erschossen. Nur die 10-jährige Ana überlebt, weil sie sich zugleich mit ihrem Vater in die Leichengrube fallen lässt. Das traumatisierte Mädchen kann entkommen, wird in einem Dorf aufgenommen und kehrt erst viele Monate später nach Zagreb zurück. Sie kommt bei Petar und Marina unter, den besten Freunden ihrer Eltern, und nachdem Petar endlich den Aufenthaltsort Rahelas herausgefunden hat, bemüht er sich, Ana mit Hilfe der UNO ebenfalls zu dieser Gastfamilie zu bringen. Die beiden Mädchen werden adoptiert, sie haben es gut, aber Ana kann ihr Trauma nicht verarbeiten und kehrt nach zehn Jahren zurück nach Zagreb, um sich dort auf Spurensuche zu begeben.
Es ist ein eindringlicher Roman, den die Autorin anhand verschiedener Zeitebenen erzählt und den man nur schwer aus der Hand legt. Obwohl die Handlung fiktiv ist, wäre Ana eine glaubwürdige Zeitzeugin von Geschehnissen, die noch nicht lange zurückliegen. Sehr empfehlenswert.
Bemerkung Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Exemplare
Ex.nr. Standort
504 DR, Nov

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